US Generalkonsulat Hamburg und Konrad-Adenauer-Stiftung führen Veranstaltungsreihe zur „Stadt der Zukunft“ durch

Die Partnerstädte Hamburg und Chicago gehören zu den am schnellsten wachsenden Städten in Deutschland und den USA. Das rasante Städtewachstum stellt die Stadtverwaltung und die Bürgerinnen und Bürger vor neue Herausforderungen. Um genau diese Herausforderungen zusammen mit Experten aus dem Bereich Stadtentwicklung/Stadtplanung zu diskutieren, luden das Politische Bildungsforum Hamburg der Konrad-Adenauer-Stiftung und das US Generalkonsulat Hamburg am 26. Juni gemeinsam zu der Veranstaltung „Die Stadt von Morgen“ ins Wälderhaus auf dem ehemaligen IBA-Gelände ein.

Das rasante Städtewachstum und gesellschaftliche Trends erfordern ein immer effizienteres Management des innerstädtischen Transports- und Sicherheitssystems und der Energieversorgung. Der Impulsvortrag von Kay Hartkopf griff diese Problematik auf und zeigte, wie intelligente Städte den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mittels innovativer technologischer Lösungen effektiv begegnen können.

Die Stadt von Morgen
Um die Herausforderung großer Städte im 21. Jahrhundert ging es in der Veranstaltung „Die Stadt von Morgen“ am 26. Juni, zu der die KAS Hamburg gemeinsam mit dem US Generalkonsulat ins Wälderhaus auf dem ehemaligen IBA-Gelände einlud. Die Tagung wurde eröffnet von US Generalkonsulin Nancy Corbett und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Dietrich Wersich, MdHB, die zuvor noch ihren Tipp für das am Abend stattfindende WM-Duell Deutschland gegen die USA abgeben sollten. Das Spiel endete übrigens 1:0 für den späteren Weltmeister Deutschland. Copyright: Konrad-Adenauer-Stiftung

 

Im Anschluss an diese Einführungen widmeten sich die Vorträge von Dr. Tobias Preising, Prof. Dr. Joseph Schwieterman (Chicago) und Prof. Dr. Dirk Schubert (Hamburg) aus unterschiedlichen Perspektiven der Stadtentwicklung der Partnerstädte Hamburg und Chicago. Ausgehend von den Gemeinsamkeiten und Unterschieden hinsichtlich der historischen Entwicklung der beiden Städte zeigten die Vorträge auf, wie wichtig es für die Stadt von Morgen ist, rechtzeitig Lösungen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu finden. Themen wie Migration/Integration, Klimawandel, demographischer Wandel und Infrastruktur betreffen die Städte bereits heute und erfordern schnelle und effiziente Lösungsmodelle. Die anschließende Diskussion der Referenten kam unter Anleitung von Jennifer Wesche zu dem Fazit, das effiziente und nachhaltige Stadtentwicklung nur unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger realisiert werden kann.
Der Auftaktveranstaltung am 26. Juni 2014 folgten weitere Veranstaltungen zum Thema Stadtentwicklung: „Urban gardening  –  Die Rückkehr der Gärten in die Stadt“ (November 2014); „Mobilitätskonzepte in der Stadt der Zukunft“ (Februar 2015).

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Im Rahmen der Veranstaltung „Mobilitätskonzepte in der Stadt der Zukunft“ am 18. Februar 2015 im Amerikazentrum referierte Keith Hardy (links) vom U.S. Electric Vehicle-Smart Grid at Argonne National Laboratory’s Interoperability Center in Chicago über die Entwicklung der E-Mobilität in den USA. Rechts im Bild: Andreas Klein, Leiter des Politischen Bildungsforum Hamburg der Konrad-Adenauer-Stiftung. Copyright: Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Reihe wird fortgesetzt am 7. Mai mit der Veranstaltung „Nachhaltige Energieversorgung in der Stadt der Zukunft“  sowie am 11. Juni mit der Veranstaltung „Brain Gain – Innovative Migrationspolitik in der Stadt der Zukunft“