Der „Hospitality Club“: Ein Weg in die Partnerstadt Chicago !

Internetgestützte Plattform für weltweite Gast-Unterkünfte

Die Idee, ein Netzwerk „Offener Türen“ durch Gastaustausch zu schaffen, ist nicht neu. Sie wurde bereits nach dem Zweiten Weltkrieg geboren, um nach den traumatischen Erfahrungen des Krieges das gegenseitige kulturelle Verständnis zu fördern und damit einen Beitrag zum weltweiten Frieden zu leisten.

Mit dem Internet ergab sich die Chance, dieses Netzwerk weltweit auszubauen. Ein 22-jähriger deutscher Student ergriff sie und entwickelte im Jahr 2000 eine internetgestützte Plattform, mit der weltweit Gast-Unterkünfte gesucht und gefunden werden können. Mit seinen Geschwistern, die alle an AFS-Austauschprogrammen teilgenommen hatten, riefen sie den sogenannten „Hospitality Club“ (www.hospitalityclub.org) ins Leben. Bei der Erarbeitung des neuen Konzeptes orientierten sie sich an bereits existierenden Internetseiten und übernahmen die besten Ideen. Neu eingeführt wurden die Prüfung des Personalausweises, ein Spam-Filter sowie die Möglichkeit, Rückmeldungen und Kommentare abzugeben. Wesentlich ist, dass es sich beim „Hospitality Club“ um ein rein ehrenamtliches Projekt handelt, welches keine kommerziellen Ziele verfolgt, sondern Menschen zusammen bringen möchte um internationale Freundschaften zu fördern. Ehrgeiziges Ziel des im Jahr 2002 an den Start gegangenen Internetforums ist es, den Gastaustausch zu einer Reiseaktivität für ‚jedermann‘ zu entwickeln.

Darüber hinaus wird der spektakuläre Große Brand von 1842 anschaulich in Szene gesetzt. Mit den neuen Inszenierungen bietet das hamburgmuseum jetzt eine chronologische Reise durch einen besonders bewegten Teil der Geschichte Hamburgs bis zur Gegenwart.

Auch der Aufbau von Städtepartnerschaften verfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg das Ziel, Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund aus verschiedenen Nationen zusammenzubringen. Noch heute werden neue Städtepartnerschaften geschlossen, um kulturelle und wirtschaftliche Kontakte zu knüpfen. Das tatsächliche Engagement ist jedoch von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich. Je mehr Partnerstädte vorhanden sind, desto weniger oft scheint die tatsächliche Begegnung im Vordergrund zu stehen. Nicht zu übersehen ist auch, dass Städtepartnerschaften durch die Globalisierung nicht mehr die gleiche Bedeutung haben wie vielleicht noch vor 50 Jahren. Auf der anderen Seite sind Städtepartnerschaften immer noch eine Möglichkeit, bei der großen Auswahl „globaler“ Möglichkeiten, einen ersten Schritt in ein noch nicht bereistes Land zu machen. Dies ist insbesondere dann verführerisch, wenn man – wie Hamburg – eine so attraktive Partnerstadt wie Chicago hat! Insbesondere für junge Menschen eröffnet der „Hospitality Club“ die Möglichkeit, Mensch und Stadt kennen zulernen, ohne dabei die hohen Kosten einer Hotelunterkunft aufbringen zu müssen. Vielleicht ist Chicago so nur einen „‚Click away“!