Das Amerikazentrum in der HafenCity Hamburg

Das Amerikazentrum hat im September 2010 an seinem neuen Standort in der HafenCity sein öffentliches Veranstaltungsprogramm gestartet und in den letzten Monaten viele interessante Programme angeboten. Vorträge renommierter Historiker und Politologen beleuchteten wichtige Themen der amerikanischen Innen- und Aussenpolitik.

Die Kongresswahlen waren Thema von drei Veranstaltungen: In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierten Hans-Ulrich Klose, ehemaliger Hamburger Erster Bürgermeister und Koordinator für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt, Dr. Christoph von Marschall, Washington-Korrespondent des Berliner “Tagesspiegel“ und Dr. Constanze Stelzenmüller, Senior Transatlantic Fellow beim German Marshall Fund of the United Sates, über Bilanz und Perspektiven der Präsidentschaft von Barack Obama. Prof. David Goldfield von der University of North Carolina at Charlotte referierte über die Bedeutung der Kongresswahlen im historischen Vergleich und Matthias Rüb, Washington-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nahm eine erste Analyse der Wahlergebnisse vor. Die weiteren Programme: Prof. Andreas Etges von der Freien Universität Berlin über die Präsidentschaft John F. Kennedys; in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit: Prof. Bernd Greiner von der Universität Hamburg über die Kubakrise 1962, Prof. Stephan Bierling von der Universität Regensburg über die Geschichte des Irak-Krieges, Dr. Martin Thunert vom Heidelberg Center for American Studies über die Tea Party. In Kooperation mit Verlagen und der Amerikanischen Botschaft konnten amerikanische Autoren ihre neuen Werke im Amerikazentrum vorstellen (Nathalie Handal, Rose-Anne Clermont; Rebecca Skloot, David Vann, Richard A. Clarke).

Das Amerikazentrum in der HafenCity Hamburg

Zu den weiteren Veranstaltungen zählten die Ausstellung über ‚Bürgerrechte, afroamerikanische GIs und Deutschland‘ (in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut in Washington D.C.) und einem begleitenden Vortrag von Prof. Joshua Davis, Fulbright-Professor an der Universität Hamburg, über ‚GI Rap‘; ein Jazz-Abend mit den Jazz-O-Maniacs und einem Vortrag von Stephan Schulz über die DDR-Tournee von Louis Armstrong 1965, eine Photo-Ausstellung über Chicago und New York von Tobias Preising, eine Schülertagung über ‚Insights of America‘ in der Evangelischen Akademie Loccum. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Anglistik und Amerikanistik widmet sich eine Ringvorlesung dem Thema ‚Grenzgänge/r: Migration und die amerikanische Kultur‘. Im Juni wird die Amerikanische Botschaft mit dem und im Amerikazentrum die ‚Fachleitertagung‘ durchführen. Diese traditionsreiche Lehrerfortbildungsveranstaltung mit hochkarätigen Referenten wird mit TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland eine Bilanz der bisherigen Präsidentschaft Obamas ziehen.

Das Amerikazentrum sucht erfolgreich die Zusammenarbeit mit anderen Programmanbietern. Stiftungen und Austauschorganisationen nutzen das Amerikazentrum gerne für Tagungen und Informationsveranstaltungen. Der attraktive Standort in der HafenCity in Nachbarschaft zum kürzlich eröffneten Sandtorpark und seine gute Anbindung an den öffentlichen Fern- und Nahverkehr ist ein weiterer Anreiz, Veranstaltungen im Amerikazentrum abzuhalten. Wer Interesse an der Nutzung des Amerikazentrums hat, möge gerne mit ihm Kontakt aufnehmen.